Rohrsanierung und Kanalsanierung

RohrreinigungChecker | 30.01.2018

Rohrsanierung und Kanalsanierung

Nicht immer, wenn ein Rohr oder ein Kanal einen Schaden, ein Leck oder einen Riss aufweist, muss man es sofort komplett ersetzen. Mittlerweile gibt es Methoden und Techniken, mit denen man Kanäle und Rohre abdichten und reparieren kann. Aber nicht in jedem Fall und bei allen Defekten und Schäden ist eine Kanalsanierung möglich und sinnvoll.

Wann ist eine Rohrsanierung bzw. Kanalsanierung nötig und möglich?

Eine Kanalsanierung empfiehlt sich normalerweise bei Teilschäden in Rohren und Kanälen, beispielsweise wenn ein Gusseisenrohr verrostet ist, oder ein Kunststoffrohr einen Riss aufweist. Es kommt in der Regel nicht auf das Material an, aus dem das Rohr besteht, um es sanieren zu können.
Die Kanalsanierung ist jedoch häufig nur bei Rohren ab einem bestimmten Durchmesser sinnvoll. Das liegt daran, dass durch die angewendeten Verfahren das Rohr ein wenig an Innendurchmesser verliert. Wenn das Rohr ohnehin schon sehr eng ist, wäre es nach der Sanierung unbrauchbar, weshalb man auf die Sanierung verzichtet und das Rohr ersetzt.

Problematisch ist die Kanalsanierung auch, wenn der Defekt, Riss oder der sonstige Schaden zu groß ist. Dann kann es sein, dass eine Sanierung des Rohres oder Kanals nicht mehr weiterhilft und im Vergleich zum Einbau eines ganz neuen Rohres zu teuer ist. Hier solltest du dich auf jeden Fall der Expertise des Fachmanns anvertrauen. Und wenn dir die Kosten für die Sanierung zu hoch erscheinen, dann ist ratsam, eine Zweimeinung bzw. einen zweiten Kostenvoranschlag von einem anderen Anbieter erstellen sanierung bzw. Kanalsanierung nötig und möglich?

Eine Kanalsanierung empfiehlt sich normalerweise bei Teilschäden in Rohren und Kanälen, beispielsweise wenn ein Gusseisenrohr verrostet ist, oder ein Kunststoffrohr einen Riss aufweist. Es kommt in der Regel nicht auf das Material an, aus dem das Rohr besteht, um es sanieren zu können.
Die Kanalsanierung ist jedoch häufig nur bei Rohren ab einem bestimmten Durchmesser sinnvoll. Das liegt daran, dass durch die angewendeten Verfahren das Rohr ein wenig an Innendurchmesser verliert. Wenn das Rohr ohnehin schon sehr eng ist, wäre es nach der Sanierung unbrauchbar, weshalb man auf die Sanierung verzichtet und das Rohr ersetzt.

Problematisch ist die Kanalsanierung auch, wenn der Defekt, Riss oder der sonstige Schaden zu groß ist. Dann kann es sein, dass eine Sanierung des Rohres oder Kanals nicht mehr weiterhilft und im Vergleich zum Einbau eines ganz neuen Rohres zu teuer ist. Hier solltest du dich auf jeden Fall der Expertise des Fachmanns anvertrauen. Und wenn dir die Kosten für die Sanierung zu hoch erscheinen, dann ist ratsam, eine Zweimeinung bzw. einen zweiten Kostenvoranschlag von einem anderen Anbieter erstellen lassen.

Welche Methoden gibt es bei der Rohrsanierung bzw. Kanalsanierung?

Die Möglichkeit einen Kanal zu sanieren, gibt es noch nicht so lange. Das liegt an den Verfahren und Methoden, die dabei zum Einsatz kommen. Es werden nämlich dabei modernste Kunststoffprodukte verwendet. Drei Verfahren haben sich bewährt und werden häufig angewendet:

1. Ein gängiges Verfahren besteht in der Anwendung eines speziellen Kunststoff-Textilschlauches, der so konstruiert ist, dass er keine Nähte besitzt. Bevor dieser zur Anwendung kommt, muss gelegentlich eine Rohrreinigung erfolgen, damit der Schlauch seine optimale Wirkung entfalten kann. Das Textil-Kunststoffgewebe wird nun in das Rohr eingeführt und passt sich diesem an. Als nächster Schritt wird der Schlauch von innen erhitzt. Die Kunststoffpartikel beginnen zu schmelzen und kleiden das Rohr von innen aus. Der Schlauch passt sich dabei nahtlos und ohne Falten an die Innenseite an, sodass der ursprüngliche Durchmesser des Rohres möglichst wenig verengt wird.

2. Auch beim Spray-Liner®-Verfahren wird das Rohr oder der Kanal von innen mit einem Harz beschichtet, indem eine kleine Sonde mit entsprechendem Durchmesser in das Rohr eingeführt wird. Aus einer Düse am Sondenende wird das Harz versprüht. Der Vorteil dieser Technik liegt darin, dass sie auch bei sehr kleinen Rohrinnendurchmessern, ab 34 Millimeter, angewendet werden kann.

3. Da die beiden Verfahren Zeit und Arbeitsaufwand mit sich bringen, hat sich bei kleinen Defekten und Rissen, die sich an zugänglichen Rohrstellen befinden, eine andere Methode bewährt. Es handelt sich dabei um besondere Schellen, die um die betroffene Stelle gespannt werden. Ist das Rohr frei zugänglich, kann dieses Verfahren in kurzer Zeit das Leck schließen. Angewendet kann die Schelle aber nur bei geraden Rohren, die darüber hinaus nicht zu klein sind. Der kritische Durchmesser liegt bei 150 Millimeter Innendurchmesser.

Was sind die Vorteile einer Rohrsanierung bzw. Kanalsanierung?

Im Vergleich zur völligen Erneuerung von Rohren und Kanälen ist eine Kanalsanierung, egal welche Methode dabei angewendet wird, günstiger und mit weniger Zeit und Aufwand verbunden. Dies schon alleine deshalb, weil nichts ausgegraben werden muss. Aber auch die einzelnen Verfahren untereinander haben ihre Vor- und Nachteile, die der Fachmann zu bedenken und abzuwägen hat.
So kann die Innenauskleidung des Rohres mit einem Textil-Kunststoff-Verbundsmaterial auch bei Rohrbiegungen durchgeführt werden und auch wenn es sich um einen Winkel von 90 Grad handelt. Die Verdichtung eines Rohres mittels einer externen Schelle dagegen ist noch kostengünstiger und schneller durchführbar als die Kunststoffauskleidung. Darüber hinaus schont dieses Verfahren die Umwelt und den Geldbeutel.

Gibt es Nachteile bei einer Rohr- oder Kanalsanierung?

Die Nachteile sind zwar nicht zahlreich, aber müssen vom Experten berücksichtigt werden. Vor allem die Verkleinerung des Durchmessers des Rohres bzw. die fehlenden Anwendungsmöglichkeiten der Schelle bei Rohrbiegungen sind hier zu nennen.
Wichtig ist in jedem Fall, mit einem Profi zu sprechen und gelegentlich ist es ebenfalls ratsam, eine Zweitmeinung einzuholen. Denn bei der Kanalsanierung zählt nicht nur Wissen, sondern auch Erfahrung.