Abfluss verstopft

RohrreinigungChecker | 7.02.2018

Abfluss verstopft

Eine Rohrreinigung ist eine gute Lösung, wenn der Abfluss nicht mehr durchlässig ist. Besser ist aber, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Und das ist gar nicht so schwer. Ein paar einfache Tricks und Handgriffe reichen oft aus, um den Abfluss sauber zu halten und keine Handwerker für eine Rohrreinigung bezahlen zu müssen.

Die häufigsten Ursachen für verstopfte Abflüsse und dichte Rohrleitungen

Es gibt mehrere Kategorien von Ursachen, die zu einer Verstopfung von Rohren und Abwasserleitungen führen können. Bei alten Rohrsystemen und Leitungen aus Eisen ist Rost eine häufige Ursache. Das korrodierte Metall ist nicht nur Ursache von Rissen im Rohr, sondern bietet kleinen Bestandteilen des Abwassers eine Möglichkeit, sich an der Rohrinnenwand festzusetzen. Die Schmutzpartikel, die im Normalfall ungehindert abfließen, finden dort halt und sammeln sich über die Zeit hinweg an. Das führt zu einer festen Verkrustung, die nur noch mit den geeigneten Werkzeugen des Rohrreinigers wie Bohrer oder Fräsen entfernt werden kann.

Weitere Ursachen von Verstopfungen sind externe Faktoren, die sich am Kanal und Rohr zu schaffen machen – in aller erster Linie Einwüchse von Wurzeln in das Rohr. Besonders die Abwasserkanäle und -leitungen außerhalb des Hauses unter dem Grundstück sind davon betroffen. Die feinen Wurzeladern dringen an den Verbindungsstellen oder an kleinen Rissen an den Rohren in dieses ein. Durch die ständige Zufuhr von mitunter nährstoffreichem Abwässer und durch den Platz im Rohrinneren können sie sich ungestört ausbreiten.

Neben diesen beiden Ursachen sind der vielleicht häufigste Grund für Verstopfungen und Blockaden in Abwasserrohren Fremdkörper, die dort nicht hingehören. Für viele Menschen ist die Toilette oder der Abfluss der Küchenspüle gleichbedeutend mit einer Art Mülleimer, in dem alles entsorgt werden kann, das rein passt. Das Resultat sind Blockaden der Abwasserleitungen, die schwer zu beheben sind. Der Ärger und die Unannehmlichkeiten, die damit einhergehen, lassen sich jedoch mit einigen Vorsichtsmaßnahmen leicht verhindern.

Was darf ins WC und den Abguss gekippt werden?

Sowohl Umweltfaktoren als auch die Gefahr von Abflussverstopfungen machen es notwendig, eine Reihe von kleineren Haushaltsabfälle über den Hausmüll und nicht das WC oder die Küchenspüle zu entsorgen. Um Verstopfungen des Abflusses zu vermeiden, dürfen nur Bestandteile ins Klo geschmissen werden, die sich leicht zersetzen. Dazu gehört eigentlich nur Toilettenpapier. Andere Dinge, die sich ebenfalls leicht zersetzen und häufig über das Abwasser entsorgt werden, gehören aus Umweltgründen nicht rein.

Was man nicht ins Klo schmeißen darf?

Weil manche Stoffe und Haushaltsabfälle schädlich für die Umwelt sind, sollte man sie nicht in die Toilette kippen. Dazu gehören chemische Produkte wie Farben, Säuren und auch Fette. Auch Nahrungsmittel sollten nicht den Weg in den Abfluss finden, da sie in der Kanalisation ein gefundenes Fressen für Nager sind.
Und dann gibt es natürlich Dinge, die man nicht über die Kanalisation entsorgen sollte, weil sie die Abflussrohre verstopfen. Zu ihnen gehören

  • Wattepads
  • Ohrstäbchen
  • Tampons
  • Windeln
  • Kondome

und eigentlich alles was sich nicht zersetzen lässt.

Fehler in Bad und Küche, die zu Verstopfung führen

Es gibt noch weitere Fehler, die man machen kann und die dazu führen, dass das Wasser nicht mehr abläuft. Wichtig ist es, in den Abgüssen von Bad, Badewanne und Küche einen Sieb am Abguss anzubringen, der Haare und Essensreste davon abhält, ins Abflussrohr zu gelangen, um sich dort festzusetzen. Gleiches sollte man auch bei Barthaaren machen, die auf Dauer dazu führen können, dass es zur Verstopfung kommt. Hilfreich kann es sein, die Waschmaschine an das Abflussrohr im Bad oder an den Abfluss in der Küche anzuschließen. Denn durch den Druck des abgepumpten Wassers wird auch das Rohr durchgespült.